Der Flughafen

Zentralflughafen Berlin-Tempelhof

Konzepte

Inahltsverzeichnis
Konzepte / Programme
ICAT   "Tempelhof bleibt Verkehrsflughafen!"
Be-4-Tempelhof.de 
"Tempelhof Weltkulturerbe"
Tempelhof 42
"bestimmungsgemäßer Erhalt!"
Tempelhof Aviators AG
"Flugpark Tempelhof"

 

ICAT (-Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof e.V.)

"Tempelhof bleibt Verkehrsflughafen!"
Die "Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof e.V." (ICAT) startete am 29.11.2006 eine Initiative zur Einleitung eines Volksbegehrens mit dem Ziel, den Flughafen Tempelhof als Verkehrsflughafen zu erhalten. Das Volksbegehren fand in der Zeit vom 15.10.2007 bis 14.02.2008 statt. Wortlaut des Volksbegehrens:
"Der Stadtflughafen Tempelhof ergänzt und entlastet den Verkehrsflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI). Der Berliner Senat wird aufgefordert, sofort die Schließungsabsichten aufzugeben und den Widerruf der Betriebsgenehmigung aufzuheben. Tempelhof muß Verkehrsflughafen bleiben!".
Im Zulassungsverfahren zum Volksbegehren haben die Initiatoren in Steglitz-Zehlendorf insgesamt 37.668 gültige Stimmen gesammelt - Berlinweit kamen insgesamt 204.907 gültige Unterschriften zusammen.

Die erforderliche Anzahl an Unterschriften wurde erreicht, so dass der Weg für einen Volksentscheid frei war. Dieser fand am 27.04.2008 statt.

Zitat aus dem Landeswahlleiterbericht von 2008!

Ergebnisse des Volksentscheides:

 

 

Abgegebene Stimmen in Berlin: 881035 

davon Ja: 529880  

davon Nein: 349384   

Quorum, das für JA-Stimmen

erreicht werden

musste: 606000

 

Auszug aus dem Landeswahlleiterbericht von 2008
Auszug aus dem Landeswahlleiterbericht von 2008

 

 

Be-4-Tempelhof.de

Das Aktionsbündnis Be-4-Tempelhof.de verfolgt das Ziel, den Flughafen Tempelhof als Weltkulturerbe zu schützen und den ehemaligen Flughafen Tempelhof als Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen zu nutzen, dabei wurden schon einige Erfolge gezählt:

 

Bürgerentscheid:

Der Bürgerentscheid ist erfolgreich abgeschlossen worden. Mit knapp 100.000 abgegebenen Stimmen, wovon ca. 5000 ungültig waren, haben 68% Mit JA abgestimmt. Das entspricht ca. 65.000 Tempelhof-Schönebergern. Ca. 30.000 haben sich dagegen geäußert.

 

Empfehlung des Aktionsbündnisses im Bürgerentscheid:

1. Der Zentralflughafen Berlin-Tempelhof ist ein Denkmal von nationalem und internationalem Rang und als solches dauerhaft zu erhalten und zu schützen. Der bestehende Denkmalschutz für die Gesamtanlage (Gebäude und Vorfeld) ist ohne Einschränkung beizubehalten und darüber hinaus durch das Landesdenkmalamt auf Freiflächen, Roll- und Startbahnen mit Schutzstreifen sowie Betriebsflächen auszudehnen. Die Erweiterung des Denkmalschutzes rechtfertigt sich auf-grund der herausragenden geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung des Objekts (gemäß § 2 Abs. 2 und 3 DSchG Bln) und insbesondere der Nutzung als Flughafen. Die Ernennung zum Weltkulturerbe ist intensiv zu betreiben. Eigentümer, Betreiber und Öffentliche Hand sind gemeinsam zum Erhalt zu verpflichten.

2. Das Bezirksamt soll sich beim Landesdenkmalamt für die Erweiterung des Denkmalschutzes und bei Senat und Bundesregierung für eine zukünftig schwerpunktmäßige Nutzung als Regierungs-, Rettungs-, und Ausweichflughafen einsetzen.

3. Der Flächennutzungsplan für das Tempelhofer Feld soll auf den Stand von 1984 zurückgeführt werden. In jedem zukünftigen Bebauungsplan soll die flugbetriebsfremde Bebauung sowie die Umnutzung untersagt und die bestehenden Bauschutzbereiche analog §12 ff. LuftVG weiterhin freigehalten werden.

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Volksbegehren:

Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof hat die erste Runde für das Volksbegehren erfolgreich abgeschlossen und am 29. April 2009 einen Antrag für ein neues Volksbegehren bei der zuständigen Senatsverwaltung für Inneres und Sport eingereicht.
Gesammelt wurden rund 24.500 Unterschriften, die nun auf ihre Gültigkeit geprüft werden. Der diesmal verbindliche Abstimmungstext schreibt den Denkmalschutz für den gesamten Flughafen fest, untersagt die Entwidmung und Umnutzung und strebt eine Ernennung zum Weltkulturerbe an.

Die nächste Stufe vom Volksbegehren wird für 2012 angestrebt um einen Volksentscheid zu erreichen.

 

Die genauen Forderungen lauten:

§1 Denkmalschutz
Der Zentralflughafen Berlin Tempelhof steht als Denkmal von nationalem und internationalem Rang in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz. Er ist als Flughafen authentisch zu erhalten.
§2 Weltkulturerbe
Das Land Berlin setzt sich bei der UNESCO intensiv für eine Ernennung des Flughafens Tempelhof zum Weltkulturerbe ein.
§3 Widmung als Flughafen, Flächennutzungsplan
Das gesamte Gelände des Flughafens Tempelhof ist dauerhaft als Flughafen gewidmet. Der Flächennutzungsplan für das Tempelhofer Feld wird auf den Stand FNP 1984 zurückgeführt. Eine Entwidmung oder Umnutzung ist unzulässig. Tempelhof ist insbesondere als Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen zu nutzen.
§4 Verbot der fremden Bebauung
Auf dem Gelände sind ausschließlich flugbetriebsbezogene Bauten zulässig. Auf die Umgebung sind die Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes analog anzuwenden.

 

Jedes Jahr zum Schließungstag des Flughafen Tempelhofs initiiert das Aktionsbündnis eine Gedenkveranstaltung, um die Geschichte des Flughafens aufrecht zu erhalten.

 

 

 

Bürgerinitiative Tempelhof 42

Der Flughafen Tempelhof ist ein Ort internationaler Bedeutung -

Das Tor zur Freiheit, das nicht bestimmungsgemäß erhalten wird.

Der Flughafen Tempelhof war und ist ein Ort der Begegnung im Streben nach Freiheit und Zukunft.

Die Bürgerinitiative „Tempelhof 42“ setzt sich auch für den bestimmungsgemäßen Erhalt des Flughafens Tempelhof ein.

 

Die Bürgerinitiative möchte Bebauung auf jeden Fall verhindern und verfolgt das Ziel, den Flughafen Tempelhof von der UNESCO als Weltkulturerbe auszeichen zu lassen.

 

Jedes Jahr zum Schließungstag des Flughafen Tempelhofs initiiert die Bürgerinitiative eine Gedenkveranstaltung, um die Geschichte des Flughafens aufrecht zu erhalten.

 

Gezählte Erfolge:

 

Der U-Bahnhof Platz der Luftbrücke wird nach einer Petition der Bürgerinitiative bis 2014 mit einen Fahrstuhl ausgestattet.

 

Die Ziele der Bürgerinitiative lauten:

1) Wir wollen lokale und städtische Probleme aufzeigen und abfangen, die auf der Schließung des Flughafens Tempelhof beruhen und Aktionen durchführen, die der Kiezstärkung förderlich sind.

 

2) Tempelhof42 setzt sich dafür ein, dass der Flughafen Tempelhof den Status als Weltkulturerbe bekommt.

 

3) Wir wollen eine sinnvolle ganzjährige Nutzung des Gebäudes und der Hangar.

 

4) Eine Bebauung des Geländes, auch eine Randbebauung, wie vom Berliner Senat geplant, darf nicht stattfinden, da dadurch u.a. der Luftaustausch in der Innenstadt gefährdet ist, sowie ebenfalls seltene Pflanzen und artbedrohte Tiere.

 

5) Durch die Schließung des Flughafens hat sich das soziale und infrastrukturelle Umfeld verändert, dies muss sich wieder ändern.

 

Dies spricht dafür, dass eine Nutzung als Flughafen auch heute noch sinnvoll für das Umfeld ist. Welche Stadt hat schon einen City-Airport, der kurze Wege garantiert. Dieser ist ein Gewinn für die Stadt (u.a. wegen der Steuereinnahmen). Er ist auch wirtschaftlich sinnvoll, da die Pflege von Gebäude und Gelände sich selbst finanziert, wahrscheinlich sogar Gewinn abwirft. Auch bleiben die Naturschutzflächen und Biotope erhalten.

 

 

Flugpark Berlin - Tempelhof Aviatiors AG

Der Flugpark Berlin bietet mitten im Zentrum der Hauptstadt Luftfahrtgeschichte zum Erleben und Mitmachen, sowie neue Ideen für die Zukunft der Fliegerei. Der Flugpark Berlin nutzt die einzigartige, rechtlich immer noch abgesicherte Chance, am Standort Tempelhof einen eingeschränkten Flugbetrieb anzubieten. Es entsteht ein historisches Luftfahrtzentrum als Erlebniswelt für alle, sowie ein Innovationszentrum für Flugtechnik. Der Flugpark setzt die Tradition der Hauptstadt als Wiege der Luftfahrt und Flugkultur fort.

 

 

Den Einwohnern und Besuchern der Stadt Berlin werden Dienstleistungen vom Rundflug über Berlin-Brandenburg mit historischen und auch modernen Flugzeugen ab Berlin Tempelhof bis hin zur direkten und citynahen Anreise mit kleineren Flugzeugen und Business-Jets der allgemeinen Luftfahrt in Kombination mit umfangreichen Serviceleistungen angeboten. Für Gelände und Gebäude des ehemaligen Zentralflughafens Tempelhof wird mit dem Flugpark eine einzigartige Möglichkeit realisiert dringend benötigte Nutzungskonzepte sinnvoll miteinander zu verbinden. Das Angebot eines neu geplanten eingeschränkten lugbetriebes mit Serviceangebot harmoniert mit den Planungen anderer Unternehmungen wie z. B. mit einem flughistorischem Museum oder den Aktivitäten von Film- und Medienunternehmen. Ergänzende Vermietungen in diesem Zusammenhang eröffnen erhebliche Chancen für eine wirtschaftlich tragfähige Gesamtlösung.